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Förderverein Friedensfestival e.V.

Zielsetzung

Projekte 2015

27. Januar

Auschwitz / Oswiecim – Zum 70. Jahrestag  Befreiung Auschwitz / Oswiecim

08. Mai

Friedensfestival 70. Jahrestag seit Ende des Weltkriegs in Europa

15. Juli – 21. September

Internationale Friedensradfahrt Berlin – Jerusalem

Friedensfestival 08. Mai 2015

Um den 08. Mai 1945 war Deutschland besiegt. Begonnen mit verbalen Ausgrenzungen, Populismus, Hetzreden führte eine Eruption ungezügelter Gewalt zur systematischen Völkervernichtung.

Das Ende des Weltkriegs leitete mit dem Abwurf der ersten Atombombe ein neues Zeitalter ein. Deutschland hat sich noch nicht so weit emanzipieren können, verbrecherischen Aktivitäten eigener und alliierter Streitmächte das moralische Aus zu verkünden und sich mit Staaten zusammen zu schließen, die die Einhaltung des Völkerrechts als unabdingbare Voraussetzung ihrer bilateralen Beziehungen postulieren. 

Um mehr Transparenz und Konsequenz in außenpolitischen Entscheidungen zu erwirken,  ist die Errichtung eines unabhängigen Kompetenzzentrums für Friedenspolitik, -Pädagogik und -Journalismus in Berlin geplant.

Friedensradfahrt Berlin – Jerusalem

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15.Juli – 21.September 2015

4.700 km im internationalen Team per Fahrrad und Schiff zu politischen und historisch bedeutsamen Orten in Europa und dem Nahen Osten. Weitere Informationen unter www.cyclingforpeace.org.

Wie es begann

Das Friedensfestival erlebte einen spektakulären Auftakt im Juli 2009. Am Brandenburger Tor kamen Referenten, Vereine, Kampagnen und Musiker unter dem übergroßen Portrait von Mahatma Gandhi zum ersten Friedensfestival Berlin zusammen. Friedensfestival 2„Positiven Vorbildern eine Bühne zu geben“ und „die Umsetzung der Ziele der Vereinten Nationen als Grassroots-Bewegung zu unterstützen“, lautete das ambitionierte Vorhaben der Initiatorin Ina Edelkraut. Realisten bewzeifelten, dass eine Grossveranstaltung ohne Parteibindungen, Stiftungen, öffentliche Förderung oder Werbegelder zu realisieren sei. Aber wenig ist unmöglich. Wenn mit haarsträubenden Vorwänden ganze Kriege inszeniert werden können, kann mit hartnäckigem Engagement ein Kompetenzpool zur Sicherung der Friedenspflicht geschaffen werden. In 2012 half das Team vom Friedensfestival  dem ersten Afrika-Festival in Berlin zur Umsetzung. Zwischenzeitlich bildet das Kenako – Festival einen politisch-kulturellen Höhepunkt unter den Berliner Veranstaltungen . „Wir weigern uns Feinde zu sein“ lautete das Motto des letzten Friedensfestivals, dass Initiativen in Israel und Palästina vorstellte, die sich für gemeinsame Projekte und gewaltfreie Konfliktlösungen einsetzen.

Sensible Verbindungen von Berlin nach Auschwitz / Oswiecim haben sich intensiviert und sind zu einer Partnerschaft für die Menschenrechte gewachsen. Die Musikschulen der beiden schicksalhaft belasteten Stätte sind am 12. Juni 2013 in der Kaiser Wilhelm Gedächtnis Kirche und am 14. Juni 2013 im Konzertsaal Auschwitz / Oswiecim aufgetreten.  Im Anschluss fand eine Jugendbegegnung „Youth beyond Borders“ mit Teilnehmer_innen aus Israel, Palästina, Polen und Deutschland statt, die die vielen Wunden und Konfliktlinien in einfühlsamen Gesprächskreisen reflektieren oder durch gemeinsame Sport – und Kulturveranstaltungen überwinden.

Das Friedensfestival wird auch gestaltet, um den längst negativ belasteten Begriff „Frieden“ fernab vom veralteten Flower-Power-Image oder faustschwingenden Revolutionsanhängern neu zu positionieren. Hier geht es nicht um „Anti“ Haltungen. Gesucht werden Kooperationen mit progressiven Politikern, Wissenschaftlern, Aktivisten, Künstlern, die mit hoher Fachkompetenz und aufrichtigem Sinn für das Gemeinwohl den medienwirksamen Populisten und  dumpfen“Gutmenschverachtern“ ein Profil aus Grips, Motivation und Kooperation entgegenstellen.

Was kleine Vereine und jeder Einzelne Großartiges leisten wir hier mit Achtung und Respekt ! Und jeder kann ein klein wenig dazu beitragen! Heute steht das Friedensfestival in Berlin in der 6. Runde und zieht mit allen Improvisationen einer nicht-komerziellen Veranstaltung jedes Jahr TeilnehmerInnen aus allen Kontinenten an.

Gemeinsam ist ihnen, dass sie vor und auf der Bühne ihren Traum von einer humanistischen Welt teilen.

Neue Fördermitglieder und aktive Mitgestalter_innen sind herzlich willkommen.